KZ-Gedenkstätte Mauthausen: Gedenken beim Mahnmal für Roma und Sinti
Sonntag, 10. Mai 2026, 09.30 Uhr
Noch kurz vor Kriegsende, am 09. März 1945, kamen in einem Transport aus Ravensbrück 450 Sinti- und Roma-Frauen mit ihren Kindern nach Mauthausen. Die Säuglinge und Kinder wurden sofort nach ihrer Ankunft von den Nationalsozialisten ermordet.
Das Mahnmal für Roma und Sinti wurde vom österreichischen Bildhauer Josef Pillhofer und seinem Sohn Markus Pillhofer entworfen.
© Kulturverein österreichischer Roma
Im Rahmen der Internationalen Gedenk- und Befreiungsfeier 2026 in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen findet am Sonntag, 10. Mai 2026 um 09.30 Uhr im Beisein von Vertretern des Kulturvereins österreichischer Roma und der Romapastoral der Diözese Eisenstadt eine Kranzniederlegung beim Mahnmal für Roma und Sinti statt. Die Gedenkfeier bietet die Gelegenheit, der Opfer des Nationalsozialismus und der systematischen Verfolgung und Ermordung der Roma und Sinti zu gedenken.
Noch kurz vor Kriegsende, am 9. März 1945, kamen in einem Transport aus Ravensbrück 450 Sinti- und Roma-Frauen mit ihren Kindern nach Mauthausen. Die Säuglinge und Kinder wurden sofort nach ihrer Ankunft von den Nationalsozialisten ermordet.
Die Gedenk- und Befreiungsfeier 2026 widmet sich dem Thema „Täter und Täterinnen im Nationalsozialismus“. Das nationalsozialistische Lagersystem, zu dem auch der KZ-Komplex Mauthausen gehörte, funktionierte nicht nur durch die Befehle von oben. Täterinnen und Täter agierten auf unterschiedlichen Ebenen – von unmittelbarer Gewaltanwendung bis zur administrativen Unterstützung des Mordprogramms. 11.00 Uhr: Beginn der Internationalen Befreiungsfeier in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen.
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